RheumaPreis 2018

Ausschreibung 2018 – Der RheumaPreis

Bewerben Sie sich bis zum 30. Juni 2018!

Die Initiative RheumaPreis will Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen in Deutschland, ihre Arbeitgeber, Vorgesetzten und Kollegen zu mehr Offenheit im Umgang mit der Erkrankung ermutigen und über Rheuma am Arbeitsplatz aufklären. Arbeitgeber sollen darüber hinaus die Chancen erkennen, die in der Beschäftigung von Menschen mit Rheuma liegen und deren Fähigkeiten optimal einsetzen und  fördern.

Mit dem RheumaPreis ausgezeichnet werden herausragende Beispiele für den Umgang mit chronisch-rheumatischen Krankheiten im Berufsalltag, die Anregungen zur Veränderung bestehender Situationen und zu großer Offenheit geben und die zeigen, wie gemeinsames Engagement von Arbeitgeber und Arbeitnehmer* Zufriedenheit, Leistungsfähigkeit und Selbständigkeit am Arbeitsplatz erhalten können.

Eine unabhängige Jury aus Medizinern, Patientenvertretern, Experten für die berufliche Eingliederung Erkrankter und Arbeitsmedizinern prüft und bewertet die eingehenden Bewerbungen anhand definierter Kriterien. Die Auszeichnung wird gemeinsam an den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber vergeben.

Die Preisträger werden im Spätsommer bekannt gegeben. Der RheumaPreis wird in Form einer symbolischen Statue sowie eines Preisgeldes vergeben. Eine öffentliche Feier bietet den festlichen Rahmen für die Würdigung der Preisträger und Raum für kommunikativen Austausch.

Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

Ihr RheumaPreis-Team
*Die Verwendung der männlichen Form schließt weibliche Personen jeweils mit ein.

 Die Partner des RheumaPreises
Die Initiatoren der Auszeichnung sind AbbVie Deutschland, die Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren in der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen, die Initiative Neue Qualität der Arbeit,  der Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte. Als weitere Partner sind 2010 der Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh) und der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V. hinzugekommen. Seit 2011 verstärken die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) e.V., die Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung und die Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft e.V. die Initiative. Im Jahr 2018 ist der Fachverband Rheumatologische Fachassistenz e.V als neuer Partner hinzugekommen.

Voraussetzungen für die Einreichung
Die Einreichungen müssen

  • die Planung, Umsetzung und Wertschöpfung nachvollziehbar darlegen
  • sich durch Übertragbarkeit auszeichnen
  • die Nachhaltigkeit der Maßnahme belegen

Teilnehmen können alle Menschen in Deutschland, die an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen leiden und im Berufsleben oder in der beruflichen Ausbildung stehen. Dabei können sich einzelne Personen bewerben oder Teams aus Menschen mit Rheuma und ihren unterstützenden Partnern am Arbeitsplatz. Die Bewerbung von Selbständigen ist willkommen, wenn die Erkrankung ein auslösender Faktor für den Weg in die Selbständigkeit war.

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preisverleihung findet im Herbst statt.
Formale und inhaltliche Anforderungen

Für die Teilnahme ist eine Bewerbung erforderlich, aus der die Ausgangssituation sowie die erreichte Verbesserung ebenso hervorgeht wie die Ideen und Maßnahmen, die dazu beigetragen haben. Dies können auch „kleine“ Verbesserungen wie das Anbringen eines speziellen Griffs an einem Werkzeug sein. Wichtig ist vor allem, die Ideen und Maßnahmen darzustellen, die dazu beigetragen haben. Die beteiligten Personen sollen kurz vorgestellt werden.

Zur Bewerbung kann ein Fragebogen ausgefüllt werden – online oder als ausgedrucktes Formular. Bewerber können ihre Geschichte aber auch in Form eines zusammenhängenden Textes, einer Präsentation, eines Films oder einer Tonaufnahme erzählen. Auch Bilder können eingesendet werden.

Wichtig ist, dass die folgenden Daten in jedem Fall eingesendet werden:

  • Daten zu(r) Person(en), berufliche Aufgaben, Position(en) und Arbeitsbereich(e)
  • Erkrankungsbeginn, Symptomatik, Art der Einschränkungen, ggf. Grad der Behinderung, Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit
  • kurze Darstellung der Maßnahmen und des Erreichten
  • Art und Größe des Unternehmens
  • Den Bewerbern wird eine vertrauliche Behandlung ihrer Daten und Informationen zugesichert. Das von der Initiative beauftragte Organisationsbüro nimmt Kontakt mit den Bewerbern auf. Für den Fall einer Prämierung bittet das Organisationsbüro die Bewerber, die nominiert werden, ihre Zustimmung zu einer Veröffentlichung ihrer Fallgeschichte zu erteilen (z. B. im Rahmen der Pressearbeit), Denn nur so kann der RheumaPreis seine gewünschte Wirkung in der Öffentlichkeit erzielen. Deshalb ist diese Zustimmung Voraussetzung für die Prämierung.

Bitte füllen Sie daher in jedem Fall die ersten Seiten des Fragebogens (online oder Printversion) aus, die diese Informationen abfragen.

Falls erforderlich werden vom Bewerber in einem nächsten Schritt weitere Informationen und Unterlagen erbeten, wie etwa detaillierte Angaben, die die Leistung und Umsetzung veranschaulichen.

Die Bewerbungsunterlagen können entweder per Post (es gilt der Poststempel) eingereicht oder auf der Website www.rheumapreis.de hochgeladen werden.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 30. Juni 2018

Zusätzliche Dokumente/Anlagen können als Materialien zur Dokumentation und Visualisierung eingereicht werden. Die Unterlagen unterstützen die Jury bei der Beurteilung. Sie sollen das Format DIN A4 bzw. die Dateigröße 1 MB jedoch nicht überschreiten. Das Copyright verbleibt bei den Bewerbern.
Bewertung

Eine Jury aus Medizinern, Experten für die berufliche Integration Erkrankter, Patientenvertretern und Arbeitsmedizinern prüft und bewertet die eingehenden Bewerbungen anhand definierter Kriterien. Jedes Jurymitglied hat eine Stimme für die von ihm favorisierte Bewerbung. Die Bewerbung, die die meisten Stimmen von Jury- Mitgliedern erhält, entscheidet die Auszeichnung für sich. Bei gleicher Stimmzahl wird bei einer weiteren Abstimmung über die Preisvergabe entschieden. Die Jury behält sich vor, mehrere Preisträger auszuzeichnen.

Die Jury setzt sich aus den folgenden Experten zusammen:

  • Ludwig Hammel, Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB)
  • Dr. Kirsten Karberg, Berufsverband Deutscher Rheumatologen (BDRh)
  • Heidrun Weyer, Deutsche Kinderrheuma-Stiftung
  • Ute Merz, Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.
  • Prof. Christof Specker, Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren (AGRZ)
  • Christian Vedder, Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH), Integrationsamt Baden-Württemberg
  • Dr. Anette Wahl-Wachendorf, Verband deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW), Berufsverband deutscher Arbeitsmediziner, Geschäftsstelle Karlsruhe
  • Karl Cattelaens und Marion Rink, Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.
  • Borgi Winkler Rohlfing, Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft
  • Prof. Matthias Schneider, Kooperatives Rheumazentrum Rhein-Ruhr e.V.
  • Ulrike Erstling, Fachverband Rheumatologische Fachassistenz e.V.

Die Jury orientiert sich an folgenden Bewertungskriterien:

  • Erreichte Verbesserung / Erreichtes Ziel (Vollbeschäftigung, Teilzeit, Umschulung), ggf. abhängig vom Grad der Behinderung
  • Nachhaltigkeit der Verbesserung
  • Zufriedenheit mit der erreichten beruflichen Situation
  • Originalität und Kreativität der Umsetzung
  • Grad des Engagements der Unterstützer im Unternehmen
  • Beispielcharakter und Übertragbarkeit
  • Akzeptanz im Unternehmen
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit

Die Entscheidungen der Jury sind nicht anfechtbar. Sie erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Juroren wurden durch die Initiatoren berufen.
Auszeichnung

Der RheumaPreis wird einmal jährlich in Form einer symbolischen Trophäe, Urkunde und eines Preisgelds für zwei Arbeitnehmer vergeben. Ein weiterer Preis geht an einen Arbeitgeber in Form eines Signets (Plakette, digitales Logo) und einer Urkunde. Der RheumaPreis zeichnet Personen und Unternehmen mit Vorbildcharakter im Sinne der Zielsetzung des Preises aus. Ort und Zeit der Preisverleihung werden rechtzeitig bekannt gegeben. Das Preisgeld in Höhe von jeweils 3.000 Euro ist nicht zweckgebunden. Die Prämierung eines Preisträgers setzt voraus, dass dieser an der Preisverleihung teilnimmt.

Die Preisträger werden frühzeitig in Kenntnis gesetzt. Die öffentliche Preisübergabe findet im Herbst in festlichem Rahmen statt. Umfangreiches Bildmaterial, eine Auswahl der eingereichten Beiträge und Berichte über die Preisträger werden im Anschluss auf der Website www.rheumapreis.de bereitgestellt.
Datenschutz

Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten ernst und halten uns strikt an die Regeln des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, gültig ab 25.05.2018). Personenbezogene Daten werden streng vertraulich behandelt und in keinem Fall an Dritte weitergegeben.

Mit dem Einreichen der Bewerbung erklärt sich der Bewerber mit der Nutzung seiner persönlichen Daten ausschließlich im Zusammenhang seiner Bewerbung für den RheumaPreis einverstanden. Der Datennutzung kann jederzeit durch Information an das Organisationsbüro widersprochen werden.

Wir behalten uns vor, Sie bei Rückfragen im Vorfeld telefonisch bzw. schriftlich zu kontaktieren.

Für den RheumaPreis Nominierte müssen schriftlich ihre Zustimmung zur Veröffentlichung ihrer Fallgeschichte erteilen (Website, Pressearbeit).

Organisatorisches

Onlinebewerbung

  • Das Bewerbungsformular „Bewerbung für die Auszeichnung RheumaPreis“ wird online ausgefüllt*
  • Bilder und weitere Dokumente können hochgeladen werden. benutzen Sie dazu die Internetseite: www.rheumapreis.de.

Bewerbung auf dem Postweg

  • Das Bewerbungsformular „Bewerbung für die Auszeichnung RheumaPreis“ wird ausgedruckt
  • Das ausgedruckte Formular kann ausgefüllt und mit Materialien zur Veranschaulichung versendet werden
  • Eingang der Unterlagen: Es gilt der Poststempel

Postadresse:

Organisationsbüro des RheumaPreis:

Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH

Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C

10179 Berlin

T: +49 30 24 04 84-74  |  F: +49 30 24 04 84-79

info@rheumaakademie.de  |  www.rheumaakademie.de

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.